Wie funktioniert der PayPal-Käuferschutz? – OnlineCasinosDeutschland.de

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Der US-amerikanische Zahlungsdienstleister PayPal bietet Kunden mit seinem Käuferschutz eine Absicherung vor Betrug bei Online-Zahlungen. Ein Anrecht auf Nutzung des PayPal-Käuferschutzes hat jeder Kunde, Extrakosten entstehen dadurch nicht. Mit dem PayPal-Käuferschutz sind sämtliche Zahlungen, die über den Zahlungsdienstleister abgewickelt werden, vor Betrug geschützt. Was das heißt und wie der PayPal-Käuferschutz genau funktioniert, erklären wir in diesem Artikel.

In welchen Fällen greift der PayPal-Käuferschutz?

Mit dem PayPal-Käuferschutz sind Online-Zahlungen grundsätzlich geschützt. Aber was bedeutet das konkret? Laut PayPal umfasst der Käuferschutz insgesamt drei Betrugssituationen:

Szenario 1: Nachdem eine Zahlung für eine Online-Bestellung getätigt wurde, bleibt der Erhalt der bestellten und bezahlten Ware aus. In diesem Fall erstattet PayPal den gesamten Betrag inklusive etwaiger Versandkosten.

Szenario 2: Nach Bezahlung wird der bestellte Artikel wie verabredet und innerhalb der Lieferfrist verschickt und kommt auch beim Empfänger an. Allerdings ist der Artikel beschädigt. Auch in diesem Fall greift der PayPal-Käuferschutz. Gleiches gilt, wenn ein falsches Produkt verschickt worden sein sollte.

Szenario 3: Obwohl keine Bestellung aufgegeben oder irgendeine Zahlung vorgenommen wurde, ist das persönliche PayPal-Konto mit einer Zahlung belastet worden. Bei Schäden, die durch unbefugten Kontozugriff entstanden sind, ist der PayPal-Käuferschutz ebenso in Anspruch zu nehmen.

PayPal-Käuferschutz setzt kein persönliches Fehlverhalten voraus

In allen drei Szenarien sollte der PayPal-Käuferschutz üblicherweise greifen. Schaut man sich auf einigen Portalen um, sind allerdings auch Kundenstimmen und ist von Fällen zu lesen, in denen PayPal ungerechtfertigte Kosten trotzdem nicht ausgeglichen hat. Voraussetzung dafür, dass der PayPal-Käuferschutz aktiviert werden darf, ist, dass der Schaden nicht durch eigenes Fehlverhalten entstanden ist.

Wie solch ein Fehlverhalten aussieht, ist allerdings unklar. Auch existieren keine offiziellen Zahlen, die zeigen könnten, wie häufig der US-Zahlungsanbieter Anträge auf Käuferschutz tatsächlich abweist. In der Regel ist auf den Käuferschutz jedoch Verlass.

Allerdings gilt zu berücksichtigen, dass es einige Sparten gibt, in denen PayPal zwar als Zahlungsmittel genutzt werden kann, bei denen PayPal seinen Käuferschutz jedoch aufhebt. Eins zählten dazu auch Flugreisen, wobei dies mittlerweile nicht mehr der Fall ist. Zumindest in Deutschland sind davon leider auch PayPal Zahlungen in Online-Casinos betroffen, weswegen es – wie auch ganz unabhängig von PayPal – ratsam ist, sein Glück nur in seriösen Casinos zu suchen.

So wird der PayPal-Käuferschutz beantragt

Um den Käuferschutz von PayPal in Anspruch nehmen zu können, sind folgende Schritte vonnöten. Voraussetzung ist, wie aufgezeigt, dass eines der drei genannten Szenarien eintritt. Insgesamt sind lediglich fünf relativ simple Schritte zu vollziehen.

Zuerst muss man sich in das eigene PayPal-Konto einloggen. Nur von hier aus kann der Käuferschutz beantragt werden.

Im Konto ist in den Bereich „Kontoübersicht“ zu navigieren. Dort ist die Schaltfläche „Konfliktlösungen“ zu finden, der sodann anzuklicken ist.

Auf der nun geladenen Seite können PayPal-Kunden alle derzeit offenen Fälle tabellarisch einsehen, die derzeit noch durch den PayPal-Käuferschutz versucht werden zu klären. Hier ist auch eine Aktionsspalte zu finden, in denen der Button „Anzeigen“ zu sehen ist.

Nachdem die Details zu einem Konflikt eingeblendet wurden, kann auf die Aktion „Konflikt lösen“ zugegriffen werden. Hier ist letztlich die Handlung „Antrag auf Käuferschutz stellen“ wählbar.

Durch einen abschließenden Klick auf „Weiter“ wird der Prozess für den Antrag gestartet. Dieser kann von Fall zu Fall unterschiedlich ablaufen, ist aber aufgrund der Schritt-für-Schritt-Anleitung sehr einfach und intuitiv nachzuvollziehen.

Quellen:

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Author: Tyler Gutierrez